Qualitätsmanagement

Ein Qualitätsmanagementsystem beschreibt die Gesamtheit aller Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der Qualität von Produkten und Dienstleistungen. Es beinhaltet z.B. die Fehlerminimierung in allen Phasen der Leistungserbringung und legt hohen Wert auf die Kundenorientierung. Im Qualitätsmanagement werden die erwarteten Kriterien und somit der Qualitätsanspruch an die Produkte und Dienstleistungen festgelegt und die Prozesse beschrieben, um diesen Qualitätsanspruch erfolgreich zu erfüllen.

Ein erfolgreich gelebtes Qualitätsmanagement ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer hohen Kundenzufriedenheit und somit zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Wir unterstützen Sie tatkräftig bei der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems.

Ihre Vorteile durch die Einführung eines Qualitätsmanagements:

  • Erhöhung der Markt- und Wettbewerbschancen
  • Optimierung der Prozesse und Aufdeckung kostenträchtiger Abläufe
  • Aufzeigen von Verbesserungspotenzialen
  • Steigerung der Produktivität
  • Transparenz der technischen und organisatorischen Abläufe
  • Fehlervermeidung und Absicherung gegenüber Produkthaftungsansprüchen
  • Imagegewinn bei Kunden und Förderung der Kundenzufriedenheit

Leistungen:

  • Analyse der innerbetrieblichen Abläufe
  • Aufbau, Einführung und Betreuung eines Qualitätsmanagementsystems nach:
    • DIN EN ISO 9001 (Industrie- und Dienstleistungsunternehmen)
    • DIN EN ISO/IEC 17025 ( Laborakkreditierung)
  • Erstellung und Betreuung von Gesamtdokumentationen und Verfahrensanweisungen
  • Beratung zu öffentlichen Fördermitteln
  • Durchführung von internen Audits durch einen zugelassenen Qualitätsmanagement-Auditor
  • Durchführung von Schulungen
  • Vorbereitung auf Zertifizierung, Akkreditierung oder Überwachungsaudition
  • Stellung eines externen QM-Beauftrageten

Was ist ein Qualitätsmanagement?

Ein Qualitätsmanagement (QM) besteht aus aufeinander abgestimmten Tätigkeiten zur Leitung und Lenkung eines Unternehmens bezüglich der Qualität ihrer Abläufe und Verfahren. Schwerpunktmäßig geht es bei der Einführung eines QM-Systems immer um die Verbesserung vorhandener Abläufe im Betrieb. Hierdurch soll die Zufriedenheit aller interessierten Parteien gesteigert werden, damit Ihr Unternehmen für die Zukunft auf einem hart umkämpften und zunehmend globalisierten Markt gut positioniert ist.

Für welche Unternehmen ist die Einführung eines QM-Systems sinnvoll?

Die QM-Norm DIN EN ISO 9001 ist gleichermaßen gut geeignet für Hersteller, Dienstleister, Entwickler, Lieferanten oder Handwerker. Besonders geeignet ist sie jedoch für:

  • Zulieferer, deren Kunden ein QM-System fordern, es in naher Zukunft fordern werden oder bei denen es bereits gesetzlich vorgeschrieben ist.
  • Unternehmen, die ihre Prozesse transparenter gestalten möchten, um diese zu optimieren.
  • Hersteller von Produkten, bei denen Qualitätsmängel zu Haftungsrisiken führen können (PordHaftG).
  • Dienstleister, welche kundenorientiert arbeiten möchten um eine bestmögliche Kundenzufriedenheit zu erzielen.
  • Unternehmen, welche ihr Zertifikat als Aushängeschild oder Werbemittel nutzen möchten.
  • Firmen, die ihre Leistung und Produktivität langfristig erhalten und steigern möchten.

Wir unterstützen Ihr Unternehmen durch eine fundierte Ist-Analyse, einer Gefahrdungsanalyse- mit anschließender Beurteilung sowie der Erstellung sämtlicher QM-Dokumente (QM-Handbuch, Prozessbeschreibungen, Checklisten, Betriebsanweisungen, Arbeitsanweisungen, und sonstigen Anlagen).

Bei allen Tätigkeiten Betreuen Sie kompetente und erfahrenen QM-Berater zu allen Fragen zum Thema „QM-Systeme gemäß DIN EN ISO 9001:2008“ sowie der praxisorientierten Führung des QM-Systemes. Selbstverständlich schulen wir auch Ihre Mitarbeiter zum Führen des QM-Systems und bergleiten Sie durch das Zertifizierungs-Audit des gewünschten Zertifizierungsunternehmens.

Wir beraten Sie gerne telefonisch und vor

Was sind die „acht Grundsätze“ des Qualitätsmanagements?

Die acht Grundsätze des Qualitätsmanagements geben eine Orientierung für die Aufgabe, eine Organisation zielgerichtet und systematisch zu führen und die ständige Verbesserung sicherzustellen.

  1. Kundenorientierung
  2. (Unternehmens-) Führung
  3. Einbeziehung der Mitarbeiter
  4. Prozessorientierter Ansatz
  5. Systemorientierter Managementansatz
  6. Ständige Verbesserung
  7. Sachbezogener Ansatz zur Entscheidungsfindung
  8. Lieferantenbeziehung zum gegenseitigen Nutzen

Ein zuverlässiges Managementsystem ist unerlässlich, um Chancen zu erkennen und die Forderungen aller Interessenpartner erfüllen zu können.

Wie sollte man bei der Einführung eines QM-Systems vorgehen?

Die Entwicklung und Einführung eines QM-Systems besteht aus mehreren aufeinander folgenden Schritten:


Beschluss der Firmenleitung
  • Festlegung der Qualitätspolitik und -ziele
  • Grobe Terminierung
  • Mitarbeiterschulung
  • Ressourcen-Bereitstellung

QM-Ausschuss bilden
  • QM-Team bilden und QMB ernennen
  • Erarbeitung des Projektplanes mit Zeitvorgaben
  • Festlegen von Nahtstellen zwischen den Prozessen
  • Festlegung von Verantwortlichkeiten

Ist-Zustand ermitteln
  • Interne und externe Dokumente, Informationen und Daten sammeln, analysieren und bewerten
  • Analyse der Normen, Richtlinien und Kundenanforderungen
  • Identifizierung und Darstellung der Hauptprozesse des Unternehmens
  • Organigramm-Erstellung

Geschäftsprozesse und Organisationsstruktur beschreiben
  • Erarbeitung der Prozessdokumentation
  • Praktische Umsetzung
  • Erstellung des QM-Handbuches

Freigabe und Verteilung der Dokumentation
  • Verteiler definieren
  • Mitarbeiter informieren und qualifizieren
  • Organisation des Änderungsdienstes

Weiterentwicklung des Systems
  • Planung interner Audits, Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen
  • Planung der QM-Bewertungen

Zertifizierung
  • Auswahl des geeigneten Zertifizierers
  • Begutachtung und Zertifizierung
Wie viel Zeit benötigt der Aufbau eines QM-Systems?

Wie lange die Einführung eines QM-Systems dauert, ist sehr unterschiedlich und richtet sich nach den Ressourcen an Personal und Mitteln, die hierzu zur Verfügung stehen. In der Regel ist die Einführung eines QM-Systems ein Jahresprojekt. Eine Zertifizierung ist auch wesentlich schneller erreichbar. Besonders in kleinen Unternehmen kann bei kurzfristig hohem Einsatz der Mitarbeiter und Berater, ohne größere Überarbeitung der Abläufe, eine Erstzertifizierung erfolgen.

Was kostet der Aufbau eines QM-Systems?

Auch hier können keine allgemein gültigen Zahlen genannt werden. Zu unterscheiden ist dabei zwischen den internen Kosten (Arbeitszeit, die für den Aufbau des QM-Systems aufgewendet wird) und den externen Kosten (Beratungs- und Zertifizierungskosten). Die Zertifizierungskosten hängen dabei stark von der zu auditierenden Mitarbeiterzahl ab. Den Aufwand legt die Trägergemeinschaft der akkreditierten Zertifizierungsgesellschaften (TGA) fest. Grundsätzlich bringt einem Unternehmen ein wirkungsvolles QM-System immer mehr als es kostet!

Welche Kosten entstehen für die Aufrechterhaltung?

Auch für die Aufrechterhaltung eines QM-Systems fallen Kosten an. Die internen Kosten entstehen in erster Linie durch den Zeitaufwand für die Aktualisierung der Dokumentation und der Durchführung interner Audits. Externe Kosten entstehen durch Überwachungsaudits (in der Regel einmal jährlich) und den vorgeschriebenen Wiederholungsaudit (alle drei Jahre) durch anerkannte Zertifizierer. Die Rezertifizierungskosten hängen wiederum von der zu auditierenden Mitarbeiterzahl ab.

Lassen sich durch die Einführung eines QM-Systems auch Kosten sparen?

Ja natürlich! Die Abläufe werden gestrafft und Doppelarbeit vermieden. Durch geringere Fehlerquoten werden die Fehlkosten gesenkt. Durch Produkte mit einem höheren Qualitätsstandard werden das Kundenvertrauen und die Kundenzufriedenheit gesteigert und somit die Produktions-, Marketing- und Vertriebskosten gesenkt. Das Ausmaß der Kostensenkung ist abhängig von der Situation vor der QM-Systemeinführung, dem Grad der Umsetzung des Qualitätsgedankens und dem erreichten Verbesserungspotenzial.

Wie wird ein QM-System dokumentiert?

QM SystemDie Beschreibung eines QM-Systems erfolgt im QM-Handbuch, den Verfahrensanweisungen, den Arbeitsanweisungen und ggf. den Qualitätsaufzeichnungen. Bei der Dokumentation sollte immer der Grundsatz gelten: „Je kürzer, um so leichter wird es gelebt!“

Die Gliederung des QM-Handbuches orientiert sich in der Regel an den betrieblichen Prozessen. Den Aufbau der Dokumentation veranschaulicht die nebenstehende Grafik.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Erstellung Ihres QM-Handbuches und begleiten Sie und Ihre Mitarbeiter bis zur Zertifizierung Ihres Unternehmens und darüber hinaus.

Welche Kernnormen gibt es zum Qualitätsmanagement?
  • ISO 9000 Grundlagen und Begriffe des QM
  • ISO 9001 Forderungen an das Unternehmen
  • ISO 9004 Leitfaden zur Leistungsverbesserung
Was ist ein prozessorientiertes Qualitätsmanagement?

Ein prozessorientiertes (ablauforientiertes) QM-System begleitet alle wesentlichen betrieblichen Prozesse und durchleuchtet sie. Dies führt auch bei guter Organisation zu Optimierungsmöglichkeiten. Führungsprozesse sowie die Aufgaben der unterstützenden Bereiche werden ausdrücklich mit einbezogen.

Dabei werden für alle Funktionen:

  • die zu erfüllenden Aufgaben klar formuliert die Verantwortung und Zuständigkeit sowie die Schnittstellen definiert
  • die zu ihrer Erfüllung erforderlichen Mittel bereitgestellt
  • die Durchführung der Prozesse überwacht und bezüglich des Erfolges bewertet
  • die Verbesserungsmöglichkeiten systematisch identifiziert und umgesetzt

Nach der Analyse der IST-Prozesse werden in einer Prozesskarte die Kern-, Stütz- und Begleitprozesse definiert. Zudem werden die Nahtstellen zwischen den Teilprozessen (Phasen) und/oder den Prozessen festgelegt.

Die Phasenbildung der Prozesse eröffnet einen Gestaltungsspielraum und führt zu einer Optimierung der internen Kommunikation. Schnittstellen (Nahtstellen) verbinden die Phasen zu einem Ganzen.

Der ablauforientierte Aufbau eines QM-Systems nach der Normenreihe DIN EN ISO 9000:2000 ff zeigt deutlich den Ausgangspunkt jeder Produkterstellung oder Dienst-leistung an den Markt- und Kundenforderungen. Der Kundenbedarf wird ermittelt und im Leistungserstellungsprozess realisiert. Zur Weiterentwicklung der Produkte und zur Optimierung der Abläufe wird die Kundenzufriedenheit festgestellt.

QM System

Was ist der P-D-C-A-Zyklus?

Der P-D-C-A-Zyklus des Qualitätsexperten Deming beruht auf der ständigen Verbesserung qualitätsbestimmender Faktoren im Rahmen eines revolvierenden Prozesses, welcher aus vier Phasen besteht.

Plan: In der Planungsphase werden Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung entwickelt

Do: Geplante Maßnahmen werden im gesamten Unternehmen umgesetzt.

Check: Maßnahmen werden hinsichtlich ihrer Zielwirksamkeit kontrolliert und bewertet.

Act: Auf Grundlage des Check-Ergebnisses werden Korrekturmaßnahmen eingeleitet.

Zyklus

Welche Anforderungen gelten für die Auditierung?

Das interne Audit stellt eine wichtige Forderung der DIN EN ISO 9001:2008 dar und dient der Überwachung und Messung der Leistungsfähigkeit des QM-Systems und der betrieblichen Prozesse.

Entscheidend für den Auditiererfolg ist, dass die Ergebnisse der Audits mit den betroffenen Mitarbeitern besprochen und die erforderlichen Korrekturmaßnahmen auch umgesetzt sowie auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. Der Auditbericht bildet eine wichtige Grundlage für die Managementbewertung (Review) durch die oberste Leitung, welches die tatsächlichen produktorientierten, betriebswirtschaftlichen und personalbezogenen Aspekte für das abgelaufene Jahr und eine Zukunftsperspektive erarbeitet.

Ist es sinnvoll, das QM-System mit anderen Managementsystemen zu kombinieren?

Ja! Der Aufbau der DIN EN ISO 9001:2008 ist dem der DIN EN ISO 14001:2005 sehr ähnlich und erleichtert daher den Aufbau integrierter Qualitäts- und Umwelt-managementsysteme. Auch die Kombination mit Umweltmanagementsystemen nach EMAS und mit Arbeitsschutzmanagementsystemen ist möglich. Durch die kombinierte Einführung können unter Umständen auch Kosten für die Beratung und die Zertifizierung eingespart werden. Gerne beraten wir Sie, wie ein Umweltmanagement für Sie von Vorteil ist und welche Synergien ein integriertes Managementsystem für Ihr Unternehmen erzeugt.

Wie verhält sich die Zusammenarbeit mit externen Beratern?

Nach Abschluss des Beratervertrages sollten regelmäßig Gespräche mit dem Berater über den Stand des Projektes geführt werden. Dabei sind möglichst viele kompetente Mitarbeiter des Betriebes einzubeziehen. Das QM-System sollte nicht alleine durch den Berater aufgebaut werden, sondern in Zusammenarbeit mit allen betroffenen Mitarbeitern. Niemand kennt die Abläufe in Ihrem Betrieb so gut wie Sie und Ihre Mitarbeiter. Daher sind die neuen Verfahrens- und Arbeitsanweisungen auch nur in enger Zusammenarbeit mit dem Berater und den Mitarbeitern Ihres Betriebes sachgerecht zu erstellen. Der Berater steht dabei für Hilfestellungen und Anregungen immer zur Verfügung.

Wer zertifiziert das QM-System?

Durch die Zertifizierung des QM-Systems wird die Konformität mit der Norm DIN EN ISO 9001:2008 festgestellt. Die Zertifizierung gilt für drei Jahre, wobei jährliche Überwachungsaudits zur fortdauernden Existenz des QM-Systems notwendig sind. Das QM-System wird von Zertifizierern, die von der Trägergemeinschaft für Akkreditierung (TGA) offiziell anerkannt sind, auf Übereinstimmung mit den Anforderungen der Norm überprüft. Es ist sinnvoll, möglichst frühzeitig Kontakt mit einem Zertifizierungsunternehmen aufzunehmen. Wir beraten und unterstützen Sie bei der Auswahl des richtigen Zertifizierers für Ihr Unternehmen, um Sie sicher durch die Zertifizierung zu begleiten.

Welchen Nutzen haben kleine und mittlere Unternehmen durch ein QM-System?

Die Anwendung des Qualitätsmanagements hat sich in vielen Branchen längst etabliert. Die einfache Struktur der Norm kommt speziell kleinen und mittleren Unternehmen entgegen. Bestimmte Nachweisforderungen können ausgeschlossen und damit das QM-System auf die betrieblichen Belange zugeschnitten werden. Die betrieblichen Abläufe lassen sich somit einfacher im QM-System und insbesondere in der QM-Dokumentation abbilden. Die prozessorientierte Norm DIN EN ISO 9001:2008 ist dabei gut zu handhaben und direkt an der Unter-nehmenspraxis orientiert. Sie ist gleichermaßen gut geeignet zur Anwendung für Hersteller von Produkten oder Dienstleister. Der Kundenorientierung wird eine herausragende Bedeutung beigemessen. Das Unternehmen erhebt dabei sorgfältig die Kundenwünsche bzw. Forderungen des Marktes und prüft die eigene Fähigkeit, ob alle diese Leistungen gemäß Kundenwunsch erbracht werden. Die Förderung von Unternehmensberatungen für KMU einschließlich Beratungen im Bereich des Qualitätsmanagements sind nach der Richtlinie über die Förderung von Unternehmensberatungen für kleine und mittlere Unternehmen möglich. Gefördert werden können externe Beratungen über alle wirtschaftlichen, technischen, finanziellen und organisatorischen Probleme der Unternehmensführung, auch bezüglich Einführung eines QM-Systems. Antragsberechtigt sind rechtlich selbstständige Unternehmen, deren Umsätze bestimmte Werte nicht überschreiten, z.B. Industrie und Handwerk 5,11 Mio. EUR, sonstige Dienstleistungsgewerbe 1,53 Mio. EUR. Auch Schulungen zum Qualitätsmanagement können nach Richtlinie der Förderung von Informations- und Schulungsveranstaltungen (Fort- und Weiterbildung) für kleine und mittlere Unternehmer und deren Führungskräfte gefördert werden.

Akkreditierung von Laboratorien

Die Akkreditierung eines Laboratoriums ist heute Stand der Technik. Wichtig ist dabei die Rückverfolgbarkeit der Messergebnisse, die aus qualitativer Sicht oder im Falle eventueller Haftungsansprüche unverzichtbar sind. Die Akkreditierung zeigt dem Auftragsgeber, dass es sich um ein kompetentes und vertrauenswürdiges Labor handelt. Wir unterstützen sie bei dem Aufbau, der Einführung und der Betreuung der Qualitätsmanagementsysteme gemäß:

  • DIN EN ISO/IEC 17025:2005 "QM-System für Prüf- und Kalibrierlaboratorien"
  • DIN EN ISO 15189 "QM-System für Medizinische Laboratorien"

Durch die Akkreditierung eines Laboratoriums, wird die fachliche und technische Kompetenz bezogen auf Prüf- und Kalibrierverfahren durch eine öffentliche Stelle bescheinigt. Dabei ist der Sachverstand sowie das analytische und technische Wissen der Angestellten der Hauptbestandteil eines funktionierenden QM-Systems.

Wir unterstützen Ihr Unternehmen durch eine fundierte Ist-Analyse, einer Gefahrdungsanalyse- mit anschließender Beurteilung sowie der Erstellung sämtlicher QM-Dokumente (QM-Handbuch, aktuelle Laborordnung, aktuelle Brandschutzordnung, Betriebsanweisungen, Arbeitsanweisungen, Methodendokumentationen, Prüf- und Kalibrierverfahren, Gerätehandbücher, Kontrollkarten und sonstigen Anlagen).

Bei allen Tätigkeiten Betreuen Sie kompetente und erfahrenen QM-Berater zu allen Fragen zum Thema Akkreditierung sowie der praxisorientierten Führung des QM-Systemes. Selbstverständlich schulen wir auch Ihre Mitarbeiter zum Führen des QM-Systems und bergleiten Sie durch das Zertifizierungs-Audit des gewünschten Zertifizierungsunternehmens.

Wir beraten Sie gerne telefonisch und vor Ort.

Gründe für eine Akkreditierung sind:
  • Kundenanforderungen
  • Optimierung der Arbeitsprozesse
  • Wettbewerbsvorteil / besseres Image
  • Klare und geregelte Abläufe
  • Eindeutige Organisation und Struktur
  • Höhere Transparenz
  • Leistungssteigerung
  • Nachvollziehbarkeit und Rückverfolgbarkeit der Messergebnisse
  • Nachhaltiges Qualitätsbewusstsein
  • Fehlerreduktion
  • Kostenreduktion
  • Steigerung der Wertigkeit des Labors nach außen und innen
  • Formelle Anerkennung der Kompetenz durch Zertifikat
Gefährdungsanalyse / -beurteilung

Ein prozessorientiertes (ablauforientiertes) QM-System begleitet alle wesentlichen betrieblichen Prozesse und durchleuchtet sie. Dies führt auch bei einer bereits bestehenden guten Organisation zu Optimierungsmöglichkeiten. Eine auf Erfolg ausgerichtete Unternehmensphilosophie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz integriert. Grundlage für präventive Maßnahmen ist eine Beurteilung sämtlicher arbeitsbezogener Aspekte hinsichtlich ihres Risikos für die Sicherheit und Gesundheit der Belegschaft. Aus diesem Grund sollte zu Beginn eines Akkreditierungsvorhabens stets eine aktuelle Gefährdungsanalyse mit anschließender Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden. Dies gilt bei Neuanlagen ebenso wie bei bereits lange geführten Laboratorien.

Durch eine Gefährdungsanalyse vor Ort erfassen wir mögliche "Schwachstellen" oder Gefahren-potenziale in Ihrem Unternehmen bzw. Abteilung. In der darauf folgenden Gefährdungsbeurteilung werden diese Mängel erörtert, ggf. überarbeitet und in praxisorientierte Lösungen umgesetzt. Auch hier hat die Zusammenarbeit mit Ihren Angestellten und Mitarbeitern höchste Priorität, denn keiner kennt Ihr Labor so gut wie Sie und Ihre Mitarbeiter.

Um eine Akkreditierung des Labors möglichst effizient durchzuführen, ist die folgende Vorgehensweise ratsam:

  1. Soll- / Ist - Vergleich und Maßnahmenplan
  2. Projektplanung (Budget, Projektteam, Terminplanung)
  3. Akkreditierungsfähige Bedingungen schaffen (Labororganisation, Technik, Information, Schulung)
  4. Dokumentation erstellen (Handbuch, Verfahrensanweisungen, Arbeitsanweisungen, Formblätter und Listen.
  5. Umsetzung laufend kontrollieren
  6. Akkreditierungsantrag stellen und Durchführung der Akkreditierung

Das Qualitätsmanagementhandbuch (QMH) ist ein wichtiger Bestandteil des QM-Systems. In ihm befinden sich Spezifikationen, Verfahrensanweisungen, Arbeitsanweisungen wie Untersuchungs- oder Prüfmethoden sowie sonstige Dokumente wie Normen, Handbücher, Bedienungsanleitungen und Pläne. Im QM-Handbuch wird zu allen relevanten Punkten der Norm grundsätzlich Stellung bezogen und der Rahmen und die Ziele für die Organisation bzw. den Bereich abgesteckt und vorgegeben.

Dieses Dokument richtet sich einerseits nach innen, weil es das identitätsstiftende Bindeglied des QM-Gedankens für alle Mitarbeiter in der Organisation darstellt.

Das QM-Handbuch richtet sich jedoch ebenso auch nach außen, weil es die Qualitätsziele und Vorgaben der Organisation gegenüber Kunden, Lieferanten usw. darstellt, also quasi die „QM-Visitenkarte“ der Organisation ist

Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) für Wasserversorgungswirtschaft und Industrie

Kernaufgabe des Technischen Sicherheitsmanagement (TSM) ist die Unterstützung der Wasserversorgungsunternehmen (WVU) bei der Erfüllung der Anforderungen des DVGW Arbeitsblattes W 1000 „Anforderungen an Trinkwasserversorgungsunternehmen“. Auch kleinere und mittlere Versorgungsunternehmen sollen damit in die Lage versetzt werden, systematisch Defizite in ihrer Organisation zu erkennen und Schwachstellen zu beseitigen.

Parallel zur Erstellung des Arbeitsblattes DVGW W 1000 wurde auch die DIN 2000 „Leitsätze für Anforderungen an Trinkwasser, Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung der Anlagen“ überarbeitet, die mit ihren Leitsätzen für die zentrale Wasserversorgung die Philosophie der deutschen Trinkwasserversorgung wiedergibt. Beide Standards fordern u.a., dass die Trinkwasserversorgungsunternehmen über eine ange-messene personelle und technische Ausstattung sowie über eine Organisation verfügen müssen, mit der eine sichere, zuverlässige und wirtschaftliche Versorgung der Kunden mit Trinkwasser gewährleistet ist.

Wir unterstützen Sie bei allen Arbeiten zur TSM-Einführung in Ihren Versorgungsbetrieb. Dies beinhaltet z. B. die Analyse der innerbetrieblichen Abläufe und Begebenheiten, die Erstellung der Gesamtdokumentation, die Schulung der Mitarbeiter zur Anwendung und Vorgehensweise des TSM-Systemes, Vorbereitung zur DVGW-Prüfung und ggf. Unterstützung bei der Umsetzung von Verbesserungspotenzialen in Verwaltung und technischem Betrieb sowie der Betreuung und Aktualisierung des TSM-Systemes.

So können wir Sie unterstützen
  1. Analyse der innerbetrieblichen Abläufe
  2. Durchführung einer Gefährdungsanalyse mit anschließender Beurteilung
  3. Erstellung von Gefahrstoffkataster, Labor- und Brandschutzordnung
  4. Erstellung von Gesamtdokumentation, Betriebs- Arbeits- und Verfahrensanweisungen
  5. Aufbau und Einführung Ihres QM-Systems
  6. Erstellung des QM-Handbuch mit Anlagen
  7. Beratung zu öffentlichen Fördermitteln
  8. Durchführung von internen Audits durch Qualitätsmanagement-Auditor
  9. Schulung der Mitarbeiter zur Anwendung von Dokumenten und Qualitätstechniken
  10. Vorbereitung auf Zertifizierung, Akkreditierung oder Überwachungsaudit
  11. Betreuung und Aktualisierung der erforderlichen Gesamtdokumentation
  12. Auswertung von Reklamationen mit Aussagen zur Prozessoptimierung
  13. Stellung eines externen QM-Beauftragten

Gerne beraten wir Sie, um Ihrer Firma eine bestmögliche Unterstützung bei der Einführung eines QM-Systems in Ihrem Betrieb zu ermöglichen.

Die von der Ingenieurbüro Mayr GmbH extern eingesetzten Qualitätsmanagementbeauftragten besitzen die Zulassung als QM-Fachkraft, QM-Beauftragter und QM-Auditor (TÜV), damit alle von der Norm geforderten Aufgaben in Ihrem Unternehmen erfüllt werden können und Ihr Qualitätsmanagemntsystem reibungslos aufgebaut und profitabel geführt wird.

Branchenübersicht der nach ISO 9001 zu zertifizierenden Unternehmen:
Gesundheitswesen:
  • Ärzte
  • Zahnärzte
  • Pflegeheime
  • Rehazentren
  • Kliniken
  • Ambulante Pflege
  • Physiotherapie

Öffentl. Organisationen:
  • Behörden, Ämter
  • Institute
  • Verbände
  • Vereine
  • Soziale Einrichtungen
  • Schulen

Handel:
  • Großhandel
  • Einzelhandel
  • Außenhandel
  • Apotheken
  • Autohandel

Handwerk:
  • Bauunternehmen
  • Druckereibetriebe
  • Sonstige Handwerksbetriebe

Industrie (Allgemein):
  • Industrie (Lohnfertigung)
  • Automobilindustrie
  • Elektro / Elektronik
  • Metallindustrie
  • Maschinen- / Anlagenbau
  • Chemie
  • Pharma
  • Lebensmittel (mit HACCP)
  • Textilindustrie
  • Versorgungsindustrie (TSM)

Dienstleistungen:
  • Dienstleistung (mit Entwicklung)
  • Ingenieurbüros
  • Planungsbüros
  • IT (Entwicklung)
  • IT (Dienstleister)
  • Banken
  • Berater
  • Rechtsanwälte
  • Notare
  • Hotels
  • Speditionen
  • Laboratorien
    (ISO 17025 oder 15189)
  • Verlage, Medienwesen
  • Versicherungen
  • Bildungsträger / Schulung
  • Sicherheitsdienste
  • Reinigungsdienste
  • Steuerberatung